Unterstützung annehmen ist kein Zeichen von Schwäche

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Die Zeit, die man mit Hilflosigkeit und Ungeduld in einem Wartebereich der Notaufnahme verbringt, sind wohl die längsten Minuten, die ein Mensch erleben kann. In diesen Minuten denkt glaube ich keiner über sein schmutziges Geschirr oder die letzte Stromrechnung nach. Da geht es meist um ernstere Themen, wie zum Beispiel den Tod. Ist er hier im Krankenhaus am gegenwärtigsten.

Der Status Quo muss beibehalten werden

Und dann gehen einem als Tochter Gedanken durch den Kopf: Habe ich genug für meine eigenen Eltern getan, sie genug unterstützt und auf sie aufgepasst? Schließlich haben nicht nur Eltern Verpflichtungen gegenüber ihrer Kinder. Auch Kinder sind in der Pflicht für ihre Eltern da zu sein. Meine Eltern sind in einer Zeit aufgewachsen, in der man für seine Kinder zu sorgen hat. Ihrer Meinung nach, erreicht man das nur mit harter Arbeit und Durchhaltevermögen. Die letzte Person, der dabei Beachtung geschenkt wird, ist sich selbst. Krank sein und Schwäche zeigen gibt es nicht. Der Status Quo muss beibehalten werden. Sie müssen um jeden Preis funktionieren.

Um jeden Preis?

Um jeden Preis? Meine Generation kann das nicht nachvollziehen. Ich sage: „Wir Deutschen arbeiten uns noch ins Grab.“ Spätestens wenn es auf die Gesundheit geht, und das tust es früher oder später meistens, muss sich was verändern. Nur, das sagt sich so leicht. Wer kann denn so einfach aus seinen Mustern ausbrechen und sich von einem auf den anderen Tag um 180 Grad drehen? Respekt und meine Hochachtung für alle, die das bereits ohne fremde Hilfe geschafft haben. An alle anderen appelliere ich: bitte sucht euch Unterstützung und lasst euch unter die Arme greifen. Ich nenne es absichtlich nicht „Hilfe“. Denn eins habe ich in den letzten Monaten gelernt, die Generation meiner Eltern lässt sich nur mit Widerwillen helfen und auch nur dann, wenn es gar nicht mehr anders geht.

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Zeit für sich nehmen

Ich habe eine super Idee: Wie wärs, wenn es erst gar nicht so weit kommt? Natürlich habe ich keine heilenden Hände und viele Erkrankungen sind vererbt oder durch andere Faktoren ausgelöst worden. Doch gibt es heutzutage auch einige, viele psychische, Leiden, denen man hervorragend vorbeugen kann. Zum Beispiel mit Entspannungstherapie, Meditation, Sport, gesunde Ernährung, genügend Schlaf, ausreichend Trinken, regelmäßige Checkups beim Arzt oder ganz wichtig, Zeit für sich nehmen, usw. Selten hört ein Mensch bei den ersten Anzeichen auf seinen Körper, obwohl er doch am Besten weiß, was er in dem Moment braucht.
Ich bin der Meinung, Unterstützung annehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern vielmehr bedarf es an Mut und Stärke.

Starte noch heute in ein gesünderes und entspannteres Leben

Das Leben kann schneller zu Ende sein, als man möchte und deshalb solltest du die Zeit nicht mit Krankheit verschwenden. Vor allem nicht, wenn du selbst vorsorgen kannst. Sebastian Kneipp sagte einmal: „Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“
In diesem Sinne: Starte noch heute in ein gesünderes und entspannteres Leben mit meiner Rückenschule, der Progressiven Muskelentspannung, einer wohltuenden Massage und Modere. Natürlich darf ich erst nach dem Corona-Lockdown wieder für euch Face-to-Face da sein und euch auf eurem Weg unterstützen. In der Zwischenzeit bin ich für jeden online, per Mail oder Telefon erreichbar.

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Nach bestem Wissen und Gewissen wurden die hier vorgestellten Informationen geprüft und zusammengestellt. Dennoch übernehmen wir keine Haftung für Schäden jeder Art, die sich direkt oder indirekt aus dem Gebrauch der hier vorgestellten Produkte und deren Inhaltsstoffe ergeben. Beachten Sie unbedingt die Grenzen der Selbstbehandlung und nehmen Sie bei Symptomen krankheitsbedingter Art professionelle Hilfe durch einen Arzt oder Heilpraktiker in Anspruch.


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